Tag des offenen Denkmals
Tuchinstallation “Windpainting Blaue Töne"
Hannes Wienert
Anlässlich des Tages des offenen Denkmals veranstaltete die international tätige Hamburger Künstlerin Rud Witt am 13. und 14. September 2003 an der Linachtalsperre eine ihrer spektakulären Tuchinstallationen mit dem Titel “Windpainting Blaue Töne”.
Die Künstlerin sieht ihre Arbeit als Umkehrung zu den durch Christo bekannt gewordenen Verhüllungen. Sie öffnet die von ihr für ihre Installationen ausgewählten Objekte - hier die Linachtalsperre als außergewöhnliches Baukulturdenkmal - und visualisiert durch das ausgebreitete Tüchertrapez das Unsichtbare: den Wind.
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Rud Witt
Die Farben der Tücher (Blau-Grün-Töne) und die märchenhaft mystische Musik der “Windinstrumente” aus Asien, Amerika und Europa (Saxophon, Tibethorn und Muschelhorn) des Hamburger Musikers Hannes Wienert vervollständigen das “Windpainting Blaue Töne” und schaffen den Bezug zum Objekt Talsperre und See, denn das Tüchertrapez wird feierlich aus dem Seegrund zur Mauerbrüstung verbracht. Die besondere Architektur und Ehrwürdigkeit der Talsperre wird also auf außergewöhnliche Weise künstlerisch in Szene gesetzt.






